… ist es her, dass ich den letzten Eintrag geschrieben hatte. Ich hatte naemlich entweder keine Zeit oder keine Lust einen Artikel zu schreiben!
Ich will euch natuerlich nicht haengenlassen und habe mir jetzt ganz fest vorgenommen, diesen Artikel fertig zu schreiben.
Okay, womit soll ich anfangen? In den letzten zweieinhalb Wochen ist so viel passiert!
Ich hatte meine erste Surfstunde! Und ich bin zweimal gestanden! Yay!
Am Dienstag und Mittwoch in der Woche nach meinem letzten Eintrag war der Athletics Carnival, bei dem die Haeuser (Taylor, Luther, Wesley und Wycliffe) gegeneinander antreten und versuchen, moeglichst viele Punkte in den Wettkaempfen zu ergattern. Waehrend alle Senior Students die 100 m laufen mussten, waren die anderen optional. Ich bin 100, 200, 400 und 800 m gelaufen und vor den Ferien die 1500 m. Ich bin zwar meistens als letzter oder vorletzter ins Ziel gekommen, aber die Hauptsache ist doch, dass ich wenigstens je einen Punkt fuer Taylor bekommen hatte.
Ach ja, bei den 100 m bin ich uebrigens in der first division gelaufen, d.h. das sind die schnellsten Laeufer der Schule. Ich waere froh gewesen, wenn mir das jemand erzaehlt haette, dann waere ich da vielleicht nicht als letzter ins Ziel eingelaufen.
Aber die meisten haben mir gesagt, dass ich mich dennoch recht gut geschlagen hatte. Den Athletics Carnival hat dann schliesslich Wycliffe gewonnen, mit nur 7 Punkten Abstand zu Taylor.
Und der House Spirit Award ging an Luther, wobei ich finde, dass die bei weitem nicht so gut gecheert haben wie wir. ![]()
Ich wuenschte, wir haetten so etwas an meiner Schule. Das hat so viel Spass gemacht!
Das Wetter war noch dazu echt klasse, aber man muss echt aufpassen, weil ich trotz mehrmaligem Auftragen von Sunscreen voll sunburnt war im Gesicht.
Am Donnerstag war Free Dress Day mit dem Motto „Jeans for Genes“, man durfte also nur mit Jeans in die Schule gehen. Die meisten Schueler haben mir dann erzaehlt, dass ihnen die Schuluniform lieber ist, da sie dann nicht jeden Tag entscheiden muessen, was sie anziehen sollen. Das war echt interessant zu hoeren, denn Schueler in Deutschland sind meines Erachtens gegen Uniform. Ich haette kein Problem damit, wenn von heute auf morgen Uniformpflicht auf deutschen Schulen herrschen wuerde. Solange sie super ausschaut und bequem ist, warum nicht?
Spaeter am Tag war dann noch Mock Trial an der Bond Uni, wo Schueler gegen andere Schueler in einem nachgeahmten Gerichtsfall antreten. Ich glaube, es ging darum, dass eine Person CDs ausgeliehen hatte und dann nicht zum Rueckgabedatum zurueckgegeben hatte und der Verleiher dann die Person wegen Diebstahls verklagt hatte. Emmanuel College hat gegen Merrimac gewonnen und zieht in das Grand Final ein!
Am Sonntag sind Lynn, Greg, Kurtis und ich dann in den Springbrook National Park im Gold Coast Hinterland gefahren, der semi-rainforest ist. Wir hatten dann Barbecue in der Natur und haben die ganzen Lookouts abgeklappert.
Am Freitag, dem 08/08/08 stand dann ein ganz grosser Trip an: SYDNEY!
Kurtis, Greg, einer von Kurtis’ Freunden, Nat, und ich machten uns um kurz vor 7 Uhr am Freitag mit dem Flugzeug auf nach Sydney! Das ist einfach eine Wahnsinnsstadt! So fantastisch! Dort angekommen machten wir uns auf in unser Youth Hostel, das Wooduck Harbour City nur 10 min von der Innenstadt entfernt und mit einem fantastischen Ausblick vom Dach aus! Dort traf bzw. sah ich dann auch eine Menge Deutsche, die Work and Travel machten.
Am ersten Tag gingen wir ins Aquarium und rund um Darling Harbour und kurz vor Sonnenuntergang auf den Sydney Tower, um den Sonnenuntergang zu betrachten! Naturelich konnten wir auch nicht die Olympischen Spiele umgehen, deren Eroeffnungsfeier wir im Hostel angeschaut hatten. Davor waren wir in einem Pub, um Abend zu essen.
Am naechsten Tag stand fuer mich dann der Bridge Climb auf dem Programm, d.h. ich habe die Harbour Bridge erklommen! Fuer alle, die in Sydney sind: MACHT DEN BRIDGE CLIMB! Das ist echt sein Geld wert! Das Wetter war absolut Hammer … Blauer Himmel und fast wolkenfrei! Wundervoll! Dort lernte ich dann auch eine Familie aus den USA kennen, mit der ich einen Deal ausgemacht habe, naemlich dass sie zu mir nach Deutschland kommen koennen und ich zu ihnen nach Virginia! Die anderen holten mich dann vom Bridge Climb ab und wir gingen in den Rocks essen. Spaeter fuhren wir dann mit der Faehre nach Manly, das deswegen Manly heisst, weil, als die britischen Schiffe angekommen sind, fanden sie, dass die Maenner in Manly sehr maskulin aussahen. Das ist zumindest, was uns der Guide vom Bridge Climb erzaehlt hatte.
Am naechsten und letzten Tag liefen wir dann den City to Surf (von der Innenstadt zu Bondi Beach) bzw. den letzten Kilometer und haben uns dann Bondi Beach angeschaut. Wir hatten danach in einem Thairestaurant Lunch, waehrenddessen es zu regnen anfing, und wir mussten den Bus zur Train station nehmen, mit dem es fast eine Stunde fuer fuenf Kilometer gedauert hatte. Dann sind wir noch shoppen gegangen und mussten auch schon wieder nach Hause fliegen.
So, das war’s!
Postkarten sind schon fast alle unterwegs.
Bis bald,
Phil =)










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